Terminal.21

Blog

02.05.2015

Tag der offenen Tür - Terminal.21 e.V. @ Eigenbaukombinat Halle e.V.

Am 9.5. und 10.5. jeweils von 10 bis 18 Uhr! Makerspace, Hackerspace und Mitmachwerkstatt – ab sofort unter einem Dach. Die erste Mitmachwerkstatt Sachsen-Anhalts, das "Eigenbaukombinat", und der vom Terminal.21 e.V. betriebene hallesche Hackerspace "Basislager" nutzen jetzt gemeinsam die Räumlichkeiten des Eigenbaukombinats und werden künftig Kurse, Veranstaltungen und bereichsübergreifende Projekte zusammen umsetzen.

Im Rahmen eines großen Tages der offenen Tür am 9. und 10. Mai 2015 von 10-18 Uhr sind Besucher herzlich willkommen, sich das Eigenbaukombinat in der Julius-Ebeling-Straße 9 anzuschauen und bei Projektvorstellungen und Aktionen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zahlreiche Angebote für Jung und Alt laden zum Mitmachen ein: Neben 3D-gedruckten Schlüsselanhängern mit dem eigenen Namen, einer Buttonmaschine und dem Riesen-Jenga gibt es einen Nachbau des Computerspieleklassikers PONG zum Selberspielen. Natürlich werden auch die in den letzten Monaten hier fertiggestellten Projekte vorgestellt.

Im Eigenbaukombinat können Tüftler, Künstler und Bastler ihre eigenen Ideen realisieren.
Ob Holz, Metall, Elektronik, 3D-Druck, Handarbeiten, Fotografie, Computertechnik oder Datensicherheit und -schutz: für alle ist etwas dabei.

http://eigenbaukombinat.de/

https://www.facebook.com/events/1435262850118306/

https://www.facebook.com/Eigenbaukombinat

23.02.2015

Wir sind schnell mal umgezogen

Wir mussten leider, aufgrund eines Wasserschadens, erstmal aus der Richward Wagner Straße 11 ausziehen.

Das Eigenbaukombinat hat uns einen Lagerplatz zur Verfügung gestellt.
 Wir dürfen unsere Treffen und Veranstalltungen auch dort abhalten.


Wie lange das so bleibt ist aktuell noch nicht zu sagen.


Alle unter Events mit "(@Eigenbaukombinat)" markierten Veranstalltungen werden wir dort durchführen.


Das Eigenbaukombinat findet ihr in der Julius-Ebeling-Straße 9.

 

30.01.2015

Antifa - Datendiebstahl / data theft warning

for english see below
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Terminal.21 wurde am 30. Januar auf die Veröffentlichung von Datensätzen aufmerksam,
welche scheinbar durch die "National Sozialistische Hacker Crew" erbeutet und zum Teil veröffentlicht wurden.
Wir sehen uns nun in der Pflicht, die Geschädigten über die Situation aufzuklären, indem wir ihnen eine eMail zukommen lassen.
Der Originaltext der eMail lautet:
 
Guten Tag, Du wurdest Opfer eines Datenklaus. Du hast bei
"www.impact-mailorder.de" eine Online-Bestellung aufgegeben. Kürzlich wurde der
Shop Opfer eines Datendiebstahls, wobei mehrere zehntausend Datensätze
bestehend aus Name, Adresse, eMail-Adresse und Telefonnummer entwendet wurden.
Zum Angriff bekennt sich die 'National Sozialistische Hacker Crew'. Sie haben
u.A. auf Twitter Links zu Datensätzen veröffentlicht. Da die Datensätze
veröffentlicht sind, bekommst Du nun von uns [Terminal 21 e.V.; terminal21.de] eine
eMail. Wir empfehlen Dir ausdrücklich, Dein Passwort zu ändern. Falls Du dieses
Passwort noch für andere Accounts benutzt, solltest Du es dort ebenfalls
ändern. Wir haben auf unserem Blog noch weitere Informationen gesammelt, welche
ggfs. bei Zeitpunkt der eMail noch nicht sicher waren. Für weitere Fragen
wende dich bitte an den Impact-Mailorder.

Wir stehen nicht mit dem Impact-Mailorder in Verbindung, empfinden es dennoch
als äußerst wichtig euch schnellstmöglich zu informieren. 

 

UPDATE: (2015-01-31 20:30)

Wir werden derzeit von verschiedenen Seiten nach den Quellen der von uns genutzten Daten gefragt. Da die Quellen zwar bei PasteBin öffentlich einsehbar sind, dennoch nach wie vor personenbezogene und illegal bezogene Daten enthalten, haben wir uns entschieden, die Quellen nicht zu verlinken. Angehangen findet ihr einen Screenshot der bei PasteBin verfügbaren Daten. Verbotene Symbole sowie persönliche Daten haben wir geschwärzt oder entfernt.

Alle von uns informierten Empfänger tauchen mit ihrer eMail-Adresse auf dieser Liste auf. Andere Datenquellen haben wir bisher nicht verwendet.

Screenshot 1 (vom 29.01.2015):

pastebin screenshot 01
 
Screenshot 2 (vom 29.01.2015):

pastebin screenshot 02
 
 
 
english version:
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Terminal21 noticed the publishing data sets supposedly by the "National Sozialistische Hacker Crew" were captured and published].
That's why we feel oppressed to contact and inform you about this situation with this eMail.
The original text of the email is: 

Hello, You have been the victim of a computer fraud. You've ordered something
at "www.impact-mailorder.de" and afterwards the online shop has been victim of
data theft. Tens of thousands of records containing inividuals' name, adress,
email adress and phone numbers have been stolen. The hack might have been
executed by "National Sozialistische Hacker Crew". They claimed so and revealed
links referring to the data sets. As the individual data is now public, we,
Terminal21 e.V. [www.terminal21.de], are sending you this email. We recommend
you change your password immediately. We may have some additional information
for you on our blog. If there are any questions, please ask at
Impact-Mailorder.

We are not associated with impact-mailorder, but we feel the importance to
contact you after the attack. For further questions please contact
impact-mailorder.

30.12.2014

31c3 Congress everywhere im Basislager

Für alle Daheimgebliebenen wie jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr.

Panoramaansicht vom Basislager

Ort: Terminal.21 Basislager - Richard-Wagner-Straße 11, 06114 Halle (Saale)

Wann: 27. Dezember - 30. Dezember 2014

Eintritt: frei und ohne Voranmeldung

 

Der Space ist heute (Tag 4 - 30. Dez.) von 15:30 bis ca. 21:00 offen.

Kontakt zum Space über Mail (http://www.terminal21.de/kontakt/) oder Jabber: discuss@conference.terminal21.de

17.10.2014

Studie zur Analyse des sozialen Netzwerks in Halle geplant

Wir erhielten heute eine E-Mail mit der Bitte, uns als Teil der engagierten Öffentlichkeit in Halle an einer wissenschaftlichen Studie des europäischen Forschungsprojektes "Glamurs" zu beteiligen. Teil der Studie ist eine Analyse der sozialen Zusammenhänge mit dem Ziel, ein Verständnis der Vernetzung einzelner Initiativen und engagierter Menschen in Halle herzustellen.

Wir finden die Ziele dieser Studie höchst fragwürdig. Auch wenn die beteiligten Wissenschaftler die positiven Möglichkeiten einer solchen Analyse herauszukehren versuchen und im Einzelfall auch persönlich von einem solchen Nutzen überzeugt sind, halten wir die Gefahren einer Analyse sozialer Netzwerke für beunruhigend. Während auf Betreiben der EU massiv Datenbanken - angeblich im Rahmen der Terrorismusbekämpfung - über weite Teile der Bevölkerung erstellt werden, während wieder und wieder der Versuch unternommen wird eine verdachtsunabhängige Voratsdatenspeicherung aller Bewegungen im Netz zu etablieren, während uns Geheimndienste unverholen und offensichtlich illegal überwachen, will uns ein von der EU betriebenes Forschungsprojekt nun erklären, dass es, Zitat: "sowohl für uns als auch für die Aktiven in Halle interessant sein könnte" die sozialen Netzwerke zu analysieren. Das glauben wir, zumindest aus Sicht der EU, gern.

Seit Jahren ist bekannt, dass eine Analyse der sozialen Zusammenhänge für effektive Angriffe auf die analysierten Netzwerke genutzt werden kann. Darüber hinaus ist eine Betrachtung der Ergebnisse einer öffentlich betriebenen Studie immer auch aus verschiedensten Blickwinkeln möglich. So werden dritte Akteure die entstehnde Datenbasis dankbar aufgreifen und nach eigenen Gesichtspunkten auswerten. Als Beispiel seien hier Studien von BP oder RWE genannt, die eine Ausforschung von Bürgerprotesten zum Ziel hatten.

Nun könnten wir uns zurück lehnen und von der Teilnahme an der Studie absehen. Leider bedarf es zur Erstellung einer umfassenden Analyse eines sozialen Netzes nicht der Mitarbeit aller betroffenen Einzelpersonen und Gruppen. Bereits wenige, in mehreren Initiativen aktive, Menschen, die zur Datenbasis einer solchen Analyse beitragen, können genügen, um ein umfassendes Bild des sozialen Netzwerkes entstehen zu lassen.

Wir bitten daher alle angesprochenen Vereine, Initiativen und Einzelpersonen von der Teilnahme an der Studie abzusehen und dafür Sorge zu tragen, verantwortungsvoll mit ihren sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhängen umzugehen. Auch wenn die anfragenden Studienleiter selbst vom Vorteil einer solchen Analyse im Sinne der gesellschaftlich analysierten Gruppe überzeugt sein mögen, halten wir die nachgelagerten Gefahren einer solchen Datenerhebung für enorm und unverantwortbar. Die EU mit all ihren Überwachungsprogrammen kann kein vertrauensvoller Partner in der Analyse unserer sozialen Strukturen sein.